Aufgeben ist keine Option! Helmut Muellers Klartext

Nicht erst seit der Migranten-„Invasion“ mit ihren für viele Einheimische nicht immer sofort abschätzbaren, zum Teil aber bereits doch wahrnehmbaren verheerenden Folgen, sondern schon lange vorher verfestigte sich bei vielen Mitbürgern der Eindruck, die meisten Spitzenpolitiker gingen wie Schlafwandler durch die Geschichte, wirkten wie geistig weggetreten. Oder einfach zugedröhnt mit der Droge Knete?

Unserer engeren und weiteren Heimat mitsamt ihren guten und gutgläubigen, durchaus auch hilfsbereiten Bürgern, droht das schlimmste Erwachen. Man fragt sich, ob die Politik das komplexe Geschehen, von dem die Zuwanderung ein Teil davon ist, überhaupt noch in seiner ganzen Dimension und Konsequenz überblickt, im Griff hat sie es auf keinen Fall. Nirgendwo aber wird dies derzeit besser sichtbar als an der Asylfront.

Selbst gegenüber der Tatsache, daß kriminelle Clans, islamistische Heißsporne und nicht gerade immer die Besten der jeweiligen Herkunftsländer unsere Gesellschaft längst „bereichern“, verhält sich die Politik weiterhin wie gelähmt. Die durch die Politik herbeigeführte bedrohliche Lage ist daher für viele mehr als beängstigend und führt da und dort bereits zu einem gefährlichen Wut-Stau, der sich plötzlich entladen könnte. Was vereinzelt bei sehr einfachen Gemütern ja schon geschieht.

Es wird indessen immer offensichtlicher, daß die aktiv betriebene schlafwandlerische Politik immer mehr zu einem Krieg gegen das eigene Volk auszuarten scheint. Dies wird nicht nur von einer wachsenden Anzahl von Opfern einer solchen Politik so wahrgenommen. Und das ganze wird noch verschärft durch den unverhohlenen Angriff der Konzerne und Banken auf Freiheit, Gesundheit und Eigentum der Bürger. Auch mit grüner Unterstützung, wie man inzwischen weiß.

Leider, wenn auch verständlich, haben sich bereits viele Bürger resignierend zurückgezogen und damit abgefunden, dereinst in einer von Konflikten und chaotischen Zuständen gebeutelten multikriminellen Bananenrepublik erwachen zu müssen. Ein unausweichliches Schicksal? Wenn wir es zulassen, ja. („In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war“, Franklin D. Roosevelt zugeschrieben.)

Unsere Vorfahren hätten das für eine derart fatale Entwicklung verantwortliche Verhalten von Politikern ohne Zweifel als verabscheuungswürdig und verdammenswert empfunden. Ich weiß nicht, welche geistige Nahrung die dafür Verantwortlichen zu sich nehmen, es muß wohl eine sehr karge sein – und vorgekaut.

Ein Außerirdischer könnte bei näherem Studium westlicher Gesellschaften, vor allem der unseren, zu dem Schluß kommen, die zwischen den herrschenden Finanzoligarchen und den Völkern feststellbare Raubtier-Beute-Beziehung gelte auch schon zwischen so genannten Volksvertretern und deren Wählern. Manchmal scheint es schon so zu sein, als ob die kleinen mit den großen „Raubtieren“ gemeinsam erfolgreiche Jagd auf „Beute“ machten. Letztere allerdings Nachwuchsproblemen wegen auszusterben droht.

Doch schon wird durch die dahin ausgerichtete Zuwanderungs- und Integrationspolitik der regierenden Klasse nicht nur Ersatz-„Beute“ im Lande selbst „herangezüchtet“, sondern mit Schlepperunterstützung neue importiert. Nur möchte man halt künftighin mehr auf Qualität schauen. Zu spät. Schließlich konnte nicht verborgen bleiben, daß selbst kriminelle Großclans seit Jahrzehnten schon in Städten ihr Unwesen treiben.

Leider scheint, anders als bei Tieren in der Wildnis, beim inländischen „Beutetier“ Wähler/Konsument das instinktive Erspüren unterschwelliger Gefahren stark verkümmert. Und dies sowohl im Hinblick auf das Verhalten eines bereits als feindlich einzustufenden politischen Vertreters wie auch hinsichtlich neuer Mitbewerber um einen Platz an der Sonne. Dieselbe eingeführte „Beute“ will dann natürlich bei künftigen Revierkämpfen auch mitmischen, nach ihren Gesetzen, versteht sich.

Von fehlendem Instinkt einmal abgesehen, verfehlen Köder (schön verpackte Luftschlösser und leere Wahl-Versprechungen) noch immer nicht ihre den Verstand lähmende Wirkung. Regelmäßig läuft man in die gleiche Falle. Das ganze beschädigt zwar auch das „Image“ des Politikers, was einen solchen aber wenig zu bekümmern braucht. Denn, wie es so schön heißt, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Ohne Zweifel kann das knechtische Buhlen nicht nur um die Gunst der wahren Mächtigen im Hintergrund, gemeint ist die anglo-amerikanische-Finanzaristokratie, sondern auch um jene der Masse, den Charakter eines Politikers absolut erniedrigen. So wird sein Gewissen nach allen Seiten biegsam, Gewissensbildung wird unmöglich gemacht.

Im Fernsehen oder auf einer Wahlveranstaltung im eigenen Land hat man daher eine Meinung, in Brüssel oder sonst wo hinter verschlossenen Türen eine andere. Was zählt ist der Mammon. Folgedessen treibt eine ganze Reihe von Politikern schon wie tote Fische im linksliberalen „Mainstream“. Wohl genährt, moralisch aber ausgezehrt.

Nun ist es aber leider so, daß ein gewißes wetterwendisches Verhalten und Heuchelei nicht auf den Politikbereich allein beschränkt sind. So scheint ein nicht unwesentlicher Teil der gesellschaftlichen Elite in Wirtschaft, Kunst und Kultur in der Tat ebenso damit infiziert zu sein. Deren moralische Feigheit im öffentlichen Leben tritt, wie bei Politikern auch, gerne im Gewand der politischen Korrektheit auf. Was der Heuchelei zum Quadrat entspricht.

Daher wäre es vergebliches Hoffen des Volkes, von dieser oder bestimmter Politikerseite jemals die volle Wahrheit zu erfahren. Im Gegenteil, mit Halbwahrheiten und Lügen wird deren profitables Räderwerk in Gang gehalten. Mit dem Ergebnis, daß sich, transportiert von den käuflichen Medien, eine gewiße unmoralische, feige Haltung inzwischen als Vorbild bis nach unten fortgesetzt und weite Bereiche der Mehrheitsgesellschaft erfasst hat. Immer mehr wird damit aber auch die Einschränkung der persönlichen Freiheit gleichgültig hingenommen..

Um zum Schluß zu kommen: diese grenzenlose moralische Feigheit beschleunigt unseren Niedergang, der seinerseits physisch und mental Stärkere instinktiv zur Einwanderung (Eroberung) und Besitznahme einlädt. Und so schließt sich ein Kreis, in dem sich immer mehr Mitbürger als Gefangene und Opfer einer Politik erkennen, die auch viele Junge in die Resignation treibt oder bestenfalls als Mitläufer zuläßt.

Weder das eine noch das andere kann erstrebenswert sein. Auch ich stehe gelegentlich vor einer schier unüberwindbar scheinenden Wand, aber dann blicke ich in ein liebliches heimisches Kindergesicht oder in den seit Kant immer noch geheimnisvollen, gestirnten Himmel über mir, und schon hat die Wand ein Fenster oder gar eine Tür. Aufgeben war nie eine Option für mich, und klar ist mir seit Jahrzehnten, daß ohne tiefgreifende Systemänderung* sich nichts mehr im Sinne der Sache meines Volkes ändern wird können.

*Dazu läßt ein Zeitungs-Interview mit dem ehemaligen steirischen Landesrat Paierl tief blicken, wenn er, auf die Lage in Österreich bezogen, ausführt: “Ich glaube nicht, dass mit Straches Partei Reformen möglich sind. Es geht auch nicht um die Personen oder die Parteien, die sind ja alle im selben System”. Und auf die Frage, was er in der Regierung täte, antwortete er: „Ich würde auch scheitern.“
Etwas drastischer äußert sich der ehemalige Börsenmakler und Buchautor Dirk Müller, wenn er meint, wir seien an einem Punkt angelangt, wo mit Wahlen, Demos oder Diskussionen nichts mehr zu ändern sein wird. Erst wenn die Leute auf der Straße sind und vor Wut kotzen, sei es so weit. Womit Dirk Müller so verstanden werden kann, daß, wenn die da oben nicht mehr können und die da unten nicht mehr wollen, erst dann eine grundlegende Systemänderung zu erwarten ist.
Aber wie sollte ein System das Zukunft hat dann aussehen, von welchem Geist, welchem Leitbild getragen, von welchem Gesellschaftsmodell geprägt? Angesichts der Notlage in der wir uns befinden, könnte diese Frage, mit der ich mich in diesem Blog schon wesentlich früher ausführlicher beschäftigt habe, leicht in den Hintergrund gedrängt werden. Vom Tisch wird sie damit aber nicht sein. Bleiben wir wachsam und bereit, und vielleicht werden wir auch einmal einig!

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